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Digitale Gesundheitskompetenz: Informationen rund um Gesundheit nutzen

13.12.2021 | 5 Minute(n) Lesezeit

Mann macht auf dem Boden vor seinem Laptop eine Plank

Ein neuer Job, eine Restaurantempfehlung oder der schnellste Weg von A nach B – die Suche nach all diesen Dingen führt uns heute meist ins Internet. Wenn es um unsere Gesundheit geht, ist das nicht anders. Wir nutzen das Netz, um uns über Krankheiten zu informieren, Symptome zu googeln oder nach Empfehlungen für ein besseres Immunsystem zu suchen. Was zunächst hilfreich erscheint, kann auch verwirren. Welchen Angaben können wir wirklich trauen? Um dies zu bewerten und die digitalen Medien sinnvoll zu nutzen, benötigen wir eine digitale Gesundheitskompetenz.

Digitale Gesundheitskompetenz: Was ist damit gemeint?

Die Informationen im Netz nehmen kontinuierlich zu. Auch rund um das Thema Gesundheit wächst das Angebot im Netz. Die Auswahl reicht von Gesundheitsforen, Social-Media-Kanälen bis hin zu manuellen Trackern. Auch Arbeitgeber setzen diese Angebote im Rahmen ihres Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) ein.

Doch wie wirksam sind diese Angebote? Und können die Arbeitnehmer die Erkenntnisse und Ratschläge sinnvoll nutzen? Darüber entscheiden individuelle, soziale und technische Kompetenzen – oder kurz gesagt: unsere digitale Gesundheitskompetenz. Sie ermöglicht es uns, in der Informationsflut den Durchblick zu behalten.

Die digitale Gesundheitskompetenz umfasst acht verschiedene Dimensionen. Dazu gehören:

  • Computerbezogene Kompetenz: Wie lassen sich Computer, verwandte Technologien und elektronische Medien effizient nutzen?
  • Datenkompetenz: Worauf müssen wir achten, wenn wir Daten sammeln, verwalten, bewerten und anwenden?
  • Datenschutzkompetenz: Wie können wir unsere personenbezogenen Daten vor Bedrohung und Manipulation schützen?
  • Lese- und Schreibkompetenz: Wie können wir schriftliche Informationen nutzen?
  • Medienbezogene Kompetenz: Wie können wir aktiv, bewusst und kritisch an der digitalen Mediengesellschaft teilnehmen?
  • Such- und Findekompetenz: Wie können wir das Internet nutzen, um unsere gesundheitsrelevanten Fragen souverän und kompetent zu beantworten?
  • Informationskompetenz: Wie können wir Gesundheitsinformationen und wissenschaftliche Erkenntnisse aufnehmen, verarbeiten und anwenden?
  • Gesundheitskompetenz: Wie gehen wir mit gesundheitsrelevanten Informationen um?

Kurz gesagt

Wer digitale Gesundheitskompetenz besitzt, kann Informationen rund um Gesundheit besser finden, verstehen, bewerten und anwenden. Das geht mit vielen Vorteilen einher. Menschen mit einer hohen digitalen Gesundheitskompetenz haben zum Beispiel ein besseres Verständnis für den eigenen Gesundheitszustand, nehmen häufiger Früherkennungsuntersuchungen in Anspruch und können sich effizienter mit Ärzten austauschen.

Mangelnde digitale Gesundheitskompetenz als Risiko

Aktuelle Studien zeigen jedoch: Mehr als die Hälfte der Bürger (52,4 Prozent) tut sich schwer, gesundheitsbezogene digitale Angebote und Informationen zu verstehen und zu nutzen. Während der Umgang mit der Technik den meisten leicht fällt, hat bereits etwa jeder Zweite Probleme damit, Gesundheitsfragen verständlich zu formulieren. 60,5 Prozent gaben außerdem an, dass es ihnen schwerfällt, die gefundenen Informationen in ihrem Alltag anzuwenden. Diese Zahlen stammen aus der Studie des AOK-Bundesverbands zur digitalen Gesundheitskompetenz in Deutschland aus dem Jahr 2020.

Während also immer mehr digitale Gesundheitsangebote zur Verfügung stehen, fehlt der Mehrheit der Menschen die Fähigkeit, diese sinnvoll zu nutzen. Wenn sie jedoch auf unseriöse Quellen vertrauen und falschen Informationen Glauben schenken, laufen sie Gefahr, ihrer Gesundheit zu schaden. Sie müssen deshalb die Möglichkeit bekommen, an ihrer digitalen Gesundheitskompetenz zu arbeiten und diese zu verbessern.

Digitale Gesundheitskompetenz als Aufgabe des BGM

Auch Unternehmen können im Rahmen ihres BGMs dazu beitragen, die digitale Gesundheitskompetenz ihrer Mitarbeiter zu erhöhen. Auf diese Weise befähigen sie ihre Arbeitnehmer, selbst auf Prävention zu achten und gesünder zu leben.

Hier sind einige Beispiele wie Unternehmen digitale Gesundheitskompetenz fördern können:

  • Schulungen zur Nutzung digitaler Medien: Arbeitgeber können ihre Mitarbeiter beispielsweise darin einweisen, wie sie seriöse Quellen im Internet finden, wie sie nach passenden Informationen suchen und wie sie diese sinnvoll nutzen.
  • Digitale Angebote von Experten: Indem Unternehmen auf ihren Kommunikationsplattformen Gesundheitsangebote von Experten teilen oder empfehlen, stellen sie sicher, dass ihre Mitarbeiter seriöse und wirksame Tipps und Ratschläge erhalten.
  • Firmeninterne digitale Gesundheitsangebote: Alternativ können Unternehmen auch eigene Inhalte und Angebote rund um Prävention und Gesundheit schaffen. Indem sie Experten ins Boot holen, können sie qualitativ hochwertigen und wirksamen Content garantieren.

Beispiel Topfit.App: Erfolgsfaktor für moderne digitale Gesundheitsangebote

Unternehmen, die sich entscheiden, eigene gesundheitsrelevante Inhalte zu produzieren, müssen dabei einiges beachten. Um Mitarbeiter langfristig zu begeistern, müssen die Inhalte unterhaltsam und leicht verständlich sein. Vor allem in großen Unternehmen haben die Mitarbeiter mit unterschiedlichsten Herausforderungen zu kämpfen, sie besitzen unterschiedliche Bedürfnisse und Interessen. Unternehmen müssen daher Formate und Inhalte für jede Zielgruppe schaffen.

Eine optimale Plattform dafür bietet die Topfit.App. Sie ist bereits mit einer Vielzahl multimedialer Formate befüllt. Diese vermitteln die Themen Bewegung, Ernährung, Entspannung und Prävention am Arbeitsplatz auf unterhaltsame und verständliche Weise. Interaktive Elemente und Challenges sorgen zudem für Abwechslung und spornen die Mitarbeiter weiter an.
Die Topfit.App ermöglicht es Unternehmen zusätzlich, ihre eigenen Inhalte zu produzieren und zu teilen. Sie können hier eigene Rubriken schaffen und exklusive Gesundheitsformate mit Bezug zu ihren eigenen Mitarbeitern veröffentlichen. Blogbeiträge, Online-Workshops oder Videos – die Corporate Health Community begleitet die Mitarbeiter außerdem dabei, gesünder zu arbeiten und zu leben. Challenges, interaktive Elemente und eine Chat-Funktion ermöglichen den Austausch und fördern das Teambuilding. Alle Mitarbeiter erhalten natürlich einen persönlichen Zugang zur App. Damit können sie jederzeit auf die Angebote zugreifen - egal ob von zu Hause aus oder unterwegs. Unternehmen erreichen ihre Mitarbeiter damit unabhängig vom Standort oder den persönlichen Arbeitszeiten.

Fazit

Wer digitale Gesundheitskompetenz besitzt, ist klar im Vorteil. Die Digitalisierung schreitet auch in der Gesundheitsbranche voran. Zahlreiche Angebote und Inhalte schießen aus dem Boden. Doch nur wer über die nötigen Fähigkeiten verfügt, seriöse Inhalte zu erkennen, zu verstehen und anzuwenden, kann von ihnen profitieren.
Indem Unternehmen die digitale Gesundheitskompetenz ihrer Mitarbeiter schulen und fördern, sichern sie nicht nur deren Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden. Sie gewinnen auch das Vertrauen ihrer Arbeitnehmer und können so die Bindung ans Unternehmen stärken. Die Topfit.App ist die optimale Plattform, um wissenschaftlich fundiert und unterhaltsam wichtige Gesundheitsinformationen zu vermitteln und ermöglicht es Arbeitgebern, Gesundheitsangebote übersichtlich zu teilen und zu verwalten.

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