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Digitales BGM: Mit diesen Tools lässt es sich umsetzen

05.09.2022 | 9 Minute(n) Lesezeit

Auch Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) kommt heute nicht an der Digitalisierung vorbei. Digitales BGM – auch BGM 4.0 genannt – bietet Arbeitgebern gute Chancen, möglichst viele Mitarbeiter für Gesundheitsförderung zu begeistern. Dabei können sie auf eine Vielzahl an Tools zurückgreifen, beispielsweise Apps und Plattformen, die die analogen Maßnahmen auf sinnvolle Weise ergänzen. Diese BGM-Tools wurden für unterschiedliche Zwecke konzipiert. Sie unterscheiden sich daher in ihren Vorzügen. Welches Tool am besten zum jeweiligen Unternehmen passt, ist von den individuellen Anforderungen abhängig.

Auf einen ganzheitlichen Gesundheitsansatz setzt hingegen die Topfit.App. Sie liefert nicht nur eine Fülle an Gesundheitscontent und Tipps zu gesundem Arbeiten. Die interaktiven Elemente und Kommunikationsmöglichkeiten der Corporate Health Community schaffen auch ein gemeinsames Gesundheitsbewusstsein im Unternehmen.

Warum sollten Arbeitgeber auf digitales BGM setzen?

Digitales BGM ermöglicht es, die klassischen analogen Gesundheitsmaßnahmen mit digitalen Methoden und Instrumenten zu unterstützen. Die Bandbreite reicht dabei von Gesundheits-Apps, Plattformen, Online-Coachings, EAP, Wearables bis hin zu BGM-Komplettsystemen.

All diese Tools bieten neue Möglichkeiten, die Potenziale von BGM auszuschöpfen und Gesundheitsförderung im Unternehmen noch effizienter zu gestalten:

  • Auf digitalem Wege lassen sich die Maßnahmen leichter analysieren und auswerten. Arbeitgeber können auf diese Weise sicherstellen, dass BGM nachhaltig und vor allem zielgerichtet umgesetzt wird.
  • Arbeitnehmer können die digitalen Angebote orts- und zeitunabhängig nutzen. Digitales BGM erreicht damit auch Mitarbeiter im Homeoffice oder im Außendienst.
  • Digitale Maßnahmen können meist leichter personalisiert und individualisiert werden. Das ist ein wichtiger Faktor, um die Bedürfnisse der einzelnen Mitarbeiter zu erfüllen.
  • Digitales BGM überzeugt durch Kosteneffizienz: Auch bei steigender Mitarbeiterzahl schießen die Kosten für BGM-Maßnahmen nicht in die Höhe, sondern fallen pro Mitarbeiter bestenfalls sogar.
  • Alle Maßnahmen lassen sich zentral und unkompliziert steuern.
  • Digitales BGM ist heute ein wichtiger Faktor im Employer Branding. Unternehmen können sich damit als attraktive und zeitgemäße Arbeitgeber positionieren.

Verschiedene Arten von BGM-Tools – eine Übersicht

Digitales BGM: Welches Tool ist das richtige?

Wer ein neues BGM-Tool sucht, hat die Qual der Wahl. Doch welches ist das richtige? Das ist meist nicht so einfach zu beantworten, denn Unternehmen benötigen ein BGM-Tool, das genau zu ihnen, ihren Bedürfnissen und Möglichkeiten passt.

Im folgenden Abschnitt stellen wir die Vor- und Nachteile der einzelnen Tools näher vor. Wir gehen auf die unterschiedlichen Anwendungsbereiche ein und erklären, welcher digitale Helfer sich für ein nachhaltiges BGM im Unternehmen eignet.

Gesundheitsapps

Gesundheitsapps gibt es für jedes Smartphone. Sie sind direkt auf dem Endgerät installiert und ermöglichen den Umgang mit Gesundheitsthemen in unterschiedlicher Form. Die Bandbreite der Apps reicht von Rezeptideen, Kalorienrechnern, Trainingsprogrammen bis hin zu Apps, die Krankheiten und Unfällen vorbeugen sollen. Meist können direkt in der App oder über entsprechende Schnittstellen Vitaldaten wie Puls oder Blutdruck erfasst und ausgewertet werden. In vielen Apps können die Nutzer zudem miteinander kommunizieren.

Ein bekanntes Beispiel ist die App Adidas Runtastic: Mit Hilfe dieser Fitness-App können Nutzer ihren eigenen Trainingsplan erstellen oder die getrackte Laufstrecke mit anderen Nutzern teilen. Einem komplett anderen Thema widmet sich die Hautarzt-App Dermanostic: Nutzer können Veränderungen auf ihrer Haut per Foto direkt an einen Facharzt schicken und erhalten innerhalb von 24 Stunden eine Diagnose.

Die Vorteile: Gesundheitsapps nähern sich einem Thema oft auf spielerische Art an. Integrierte Gamification-Elemente oder Challenges fordern die Nutzer heraus, machen Spaß und treiben die Motivation nach oben. Gerade für kleinere Unternehmen mit eingeschränkten Budgets kann sich eine Gesundheitsapp lohnen. In Kooperation mit dem Anbieter können sie die App für ihre Mitarbeiter beispielsweise günstiger oder gratis anbieten.

Die Nachteile: Gesundheitsapps decken meist nur einen spezifischen Bereich ab, wie beispielsweise Ernährungsapps, Fitness- bzw. Trainingsapps oder Entspannungsapps. Sie sind daher eher für private Nutzer interessant, die ein persönliches Ziel erreichen wollen. Rückschlüsse auf die allgemeine Mitarbeitergesundheit im Unternehmen zu ziehen, ist aufgrund des Datenschutzes nicht erlaubt. Meist fehlen dazu auch die Analysemöglichkeiten. Größere Unternehmen sollten daher auf ganzheitliche Lösungen setzen, die verschiedene Aspekte vereinen und individuell auf das Unternehmen abgestimmt werden können.

Wearables

Wearables sind kleine Mess-Geräte, die am Körper getragen werden – zum Beispiel Smartwatches, Schrittzähler oder Sportuhren. Auch sie können Daten wie Schritte oder den Blutdruck messen und übertragen die Daten direkt auf das Smartphone.

Der Vorteil: Challenges und Teambuilding lassen sich auch mit Hilfe von Wearables realisieren. Ein Beispiel: Ab einer gewissen Gesamtzahl an Schritten gibt es eine Prämie für alle – beispielsweise ein Mitarbeiterfest – oder eine Spende des Unternehmens für wohltätige Zwecke.

Die Nachteile: Alle Mitarbeiter mit Wearables auszustatten, ist sehr teuer. Zumal Unternehmen nicht sicherstellen können, dass die Arbeitnehmer diese tatsächlich nutzen. Auch mit Wearables ist die Auswertung datenschutzrechtlich schwierig. Sie eignen sich daher ebenfalls eher für private Nutzer.

Gesundheitsplattformen

Eine Gesundheitsplattform bündelt alle relevanten Informationen und Termine rund um Gesundheit übersichtlich an einem Ort. BGM-Verantwortliche können darüber Beiträge und Informationen teilen und auch Maßnahmen rund um BGF, BEM und Arbeitsschutz kommunizieren. Durchgeführt werden diese Maßnahmen jedoch weiterhin über die dafür vorgesehenen Programme. Auch Mitarbeiter können die Kommunikationsmöglichkeiten wie Chats nutzen.

Die Vorteile: Eine Gesundheitsplattform erleichtert BGM-Verantwortlichen die Arbeit. Sie ermöglicht es, alle Angebote zu bündeln, zu bewerben und zu verwalten und vereint auf diese Weise digitales BGM und analoge Maßnahmen. Auch verwandte Bereiche wie EAP oder Arbeitsschutz können integriert werden. Mit Hilfe einer Plattform ist es zudem möglich, den Bedarf an Betrieblicher Gesundheitsförderung zu ermitteln. Arbeitgeber können mit digitalen Umfragen zum Beispiel die aktuelle Stimmung sowie Präferenzen zu Maßnahmen abfragen. Gesundheitsplattformen sind vor allem für große Unternehmen geeignet, die viele Gesundheitsthemen sowie BGF-Angebote abbilden.

Der Nachteil: Die Gesundheitsplattform ist meist Teil des Intranets. Das bedeutet: Mitarbeiter können diese nur in der Arbeitszeit nutzen.

EAP

Ein Employer Assistance Program wird auch externe Mitarbeiterberatung genannt und ist Teil der Betrieblichen Gesundheitsförderung. Mitarbeiter, Führungskräfte und bei Bedarf auch Angehörige können sich nach dem Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“ ganzheitlich und präventiv beraten lassen. Im Fokus stehen gesundheitliche, berufliche und persönliche Fragestellungen. Falls nötig, vermitteln die Berater an professionelle Therapeuten weiter.

Die Vorteile: Ein EAP ist anonym und vertraulich. Es steht den Mitarbeitern zudem 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr zur Verfügung.

Der Nachteil: Beschäftigte können sich lediglich zu Problemen beraten lassen. Eine Wissensvermittlung rund um Prävention findet nicht statt.

Online-Coaching-Plattformen

Eine solche Plattform stellt Beratungsangebote oder Coaching online zur Verfügung. Beschäftigte können beispielsweise ein Wiedereingliederungsgespräch nach einer längeren Krankheit per Videocall führen. Auch Schulungen können im Online-Format stattfinden.

Der Vorteil: Ob zu Hause oder im Büro, in der Zentrale oder in einer Filiale – Angestellte können flexibel auf diese BGM-Lösung zugreifen.

Die Nachteile: Die Nutzung ist hingegen nicht zeitunabhängig, denn meist ist eine Terminvereinbarung nötig. Zudem bilden Online-Coaching-Plattformen nur einen Teilbereich der menschlichen Gesundheit ab.

BGM-Komplettsystem

Als ganzheitliches Management-Tool bildet ein Komplettsystem alle drei Säulen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements ab: Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) und Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) finden hier genauso ihren Platz wie die Themen Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz.

Der Nachteil: Solche BGM-Komplettsysteme sind selten und in der Regel teuer.

Über diese Funktionen sollte ein gutes BGM-Tool verfügen

Datenschutz

Unsere Gesundheit ist ein persönliches und sensibles Thema. Wie bei jedem anderen digitalen Tool gilt daher auch für BGM-Tools: Datenschutz hat oberste Priorität. Die Daten der Nutzer müssen sicher sein. Als professionelles BGM-Tool erfüllt die Topfit.App alle DSGVO-Standards.

Analysemöglichkeiten

Um den Erfolg einer Maßnahme bewerten zu können, brauchen Arbeitgeber aussagekräftige Daten. Diese geben Aufschluss darüber, ob die gesteckten Ziele tatsächlich erreicht wurden. Ein digitales BGM-Tool sollte daher über eine Reihe an Analysemöglichkeiten verfügen. Mit der Topfit.App können Arbeitgeber überprüfen, welche Inhalte ihre Mitarbeiter nutzen. Sie können zudem digitale Umfragen durchführen, um die Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter bei der Auswahl der Maßnahmen zu berücksichtigen.

Steuerungsplattform

Einer der größten Vorteile der digitalen Tools ist die einfache und effiziente Handhabung. Verantwortliche sollten daher eine Lösung wählen, mit der sie das BGM ganzheitlich und unkompliziert steuern können. Alle involvierten Personen sollten über einen Zugang zur Steuerungsplattform verfügen. Die Topfit.App bietet BGM-Managern die Möglichkeit, sämtliche BGM-Maßnahmen zu bündeln und zu verwalten – von der Terminbuchung bis hin zur Auswertung.

Flexibilität

Ob im Homeoffice, im Büro oder im Außendienst – alle Mitarbeiter sollten die digitalen Angebote jederzeit und an jedem Ort nutzen können. Ist ein Tool hingegen nur vom Firmenrechner aus zu erreichen, klappt dies nur eingeschränkt.
Mit dem Firmenhandy, dem privaten Handy oder jedem beliebigen Webbrowser: Die Topfit.App ist so konzipiert, dass Mitarbeiter mit jedem Gerät auf die Inhalte zugreifen können.

Individualisierbarkeit

Die Herausforderungen im Job sind je nach Branche und Tätigkeit oft sehr unterschiedlich. Um allen Mitarbeitern gerecht zu werden, sollte sich ein BGM-Tool an verschiedene Bedürfnisse anpassen lassen. Die Topfit.App bietet neben einer Fülle an allgemeinen Tipps auch Inhalte an, die die spezifischen Anforderungen am Arbeitsplatz berücksichtigen. Mitarbeiter in der Logistik können beispielsweise andere Angebote nutzen als ihre Kollegen im Büro. Auch Feedposts, Umfragen und Push-Notifications sind anpassbar. Unternehmen können ihre Inhalte auf diese Weise zielgerichtet an ihre Beschäftigten kommunizieren. Im Corporate-Design des Unternehmens wird die Topfit.App ganz schnell zur internen BGM-App, mit der sich die Beschäftigten leichter identifizieren.

Unser Tipp: Digitale und analoge Komponenten kombinieren

Digitale Gesundheits-Apps und BGM-Plattformen sind praktisch und bieten viele Vorteile. Die persönliche Ebene können sie jedoch nicht ersetzen – weder den persönlichen Kontakt zwischen Kollegen noch das Gespräch zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern. Eine Kombination aus digitalen und analogen Maßnahmen ist daher sinnvoll. Aktionen und Challenges im Unternehmen können außerdem dabei helfen, die App zu promoten und die Mitarbeiter zu motivieren. Denn trotz digitaler Helfer ist BGM längst kein Selbstläufer. Im Idealfall können die analogen Maßnahmen und Veranstaltungen direkt in der App integriert, verwaltet und kommuniziert werden. Nur wenn ein digitales BGM-Tool all die genannten Anforderungen erfüllt, kann Gesundheitsförderung im Unternehmen auf Dauer gelingen.

Gesamtlösung für Ihr digitales BGM – die Topfit.App

Die Topfit.App ist eine umfassende Softwarelösung, die die Vorteile verschiedener BGM-Tools vereint:

  • Sie ist auf jedem Endgerät installierbar und kann orts- und zeitunabhängig genutzt werden.
  • Sie beinhaltet eine Fülle an Gesundheitscontent rund um die Themen Bewegung, Ernährung, Stressmanagement und Suchtbewältigung.
  • Arbeitnehmer erhalten in der App Tipps zum gesundheitsbewussten Arbeiten, die individuell an die jeweilige Tätigkeit und ihre Anforderungen angepasst sind.
  • Push-Nachrichten und Gamification-Elemente motivieren und rücken das Thema Gesundheit ins Bewusstsein der Mitarbeiter.
  • Bisherige analoge Maßnahmen lassen sich einfach in die Topfit.App integrieren und unkompliziert verwalten.
  • Datenschutz wird großgeschrieben: Die App erfüllt alle DSGVO-Standards.

Vor allem Unternehmen mit mehreren Niederlassungen können dank der Topfit.App punkten. Die Flexibilität der App ermöglicht es, auch Mitarbeiter im Home-Office, im Außendienst oder an anderen Unternehmensstandorten für Prävention zu begeistern.

Sie wollen sich selbst von den Vorteilen der Topfit.App überzeugen? Dann fordern Sie jetzt unverbindlich einen Testzugang an.

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