zurück
Topfit.News

Mitarbeitermotivation: Definition und wie man sie steigert

19.04.2021 | 2 Minute(n) Lesezeit

Morgens schon lustlos zur Arbeit – ein Phänomen, das viele Arbeitnehmer kennen. Langfristig wirkt sich das negativ auf den Erfolg des Unternehmens aus. Es ist deshalb die Aufgabe der Führungskräfte, ihre Mitarbeiter und Kollegen zu motivieren. Doch um die Freude am Arbeitsplatz zu erhöhen, sind ein gutes Gehalt oder ein Firmenwagen das falsche Mittel. Denn viele Menschen wünschen sich vor allem Wertschätzung, Flexibilität und die Chance auf Weiterbildung. Neue Konzepte sind daher gefragt.

Mitarbeitermotivation: Definition

Die Motivation ihrer Mitarbeiter zu steigern, ist eine der Hauptaufgaben für Führungskräfte. Sie setzen positive Anreize mit der Absicht, die Einstellung ihrer Mitarbeiter und somit auch deren Leistung zu beeinflussen. Dabei wird zwischen zwei verschiedenen Ebenen unterschieden:

Intrinsische Motivation

Intrinsische Motivation bezeichnet alle Motivationsanreize, die aus dem Inneren des Menschen entstehen. Arbeitnehmer erledigen ihren Job in der Regel gerne, wenn sie diesen als erfüllend und sinnvoll erleben. Daher ist es hilfreich, auf ihre individuellen Bedürfnisse und Wünsche am Arbeitsplatz einzugehen.

Extrinsische Motivation

Extrinsische Motivation basiert hingegen auf äußeren Einflüssen. Erfüllt der Mitarbeiter eine bestimmte Anforderung, erhält er dafür eine Belohnung. Im Arbeitskontext kann dies zum Beispiel eine Gehaltserhöhung oder eine Beförderung sein.

Warum ist Mitarbeitermotivation so wichtig?

Studien zur Mitarbeitermotivation enthüllen immer wieder erschreckende Zahlen. So gestehen beispielsweise 59 Prozent der für den Employee Expectations Report 2020 befragten Arbeitnehmer, dass sie sich unmotiviert fühlen. Ein Grund für Unternehmen, zu handeln. Denn Mitarbeiter, die innerlich bereits gekündigt haben, bedeuten langfristig auch wirtschaftliche Verluste. Wer morgens schon lustlos das Büro betritt, leistet voraussichtlich weniger. Aus diesem Grund greifen Führungskräfte auf verschiedene Methoden zurück, um die Einstellung ihrer Mitarbeiter zu verbessern.

Wie motiviere ich Mitarbeiter?

Arbeitgeber können aktiv dazu beitragen, die Motivation ihrer Mitarbeiter zu erhöhen. Im Folgenden finden Sie dafür praktische Beispiele:

Stärken von Mitarbeitern erkennen und fördern

Mitarbeiter fühlen sich vor allem dann motiviert, wenn ihre Stärken und Potenziale anerkannt werden. Im Gallup Engagement Index 2019 gibt jedoch nur jeder fünfte Arbeitnehmer an, dass ihre Vorgesetzten diese in regelmäßigen Gesprächen positiv hervorheben. Im Fokus stünden hingegen meist die Schwächen. Dabei ist es für Unternehmen wichtig, die Potenziale ihrer Mitarbeiter zu fördern. Weiterbildungen sorgen beispielsweise für einen Motivationsschub und stellen gleichzeitig sicher, dass das Unternehmen wettbewerbsfähig bleibt.

Dialog und Feedback zwischen Führungskräften und Mitarbeitern

Auch eine transparente Kommunikation kann die Motivation erhöhen. Daher sollten Führungskräfte regelmäßig den Dialog mit ihren Mitarbeitern suchen. Es empfiehlt sich, mindestens zweimal im Jahr Zeit für Feedbackgespräche einzuplanen. Wichtig dabei ist, auf die individuellen Bedürfnisse und Herausforderungen einzugehen, denn nur so fühlen Mitarbeiter sich persönlich angesprochen und ernst genommen.

Mitarbeitermotivation durch Betriebliches Gesundheitsmanagement

Gemeinsame Aktivitäten, Events und Betriebsausflüge stärken den Zusammenhalt und sorgen für eine gute Stimmung im Team. Besonders effektiv sind sportliche Aktivitäten wie Wanderungen oder Radausflüge, denn sie stärken zusätzlich die Gesundheit. Mitarbeiter fühlen sich daher ausgeglichener und können gesundheitliche Risiken minimieren. Um Betriebliches Gesundheitsmanagement möglichst unkompliziert zu gestalten, gibt es heute zeitgemäße Lösungen. Die Topfit.App ist eine digitale Plattform mit multimedialen Inhalten rund um die Themen Bewegung, Ernährung und Entspannung. Ein Pluspunkt ist die Flexibilität. Denn die App passt sich den individuellen Bedürfnissen der Mitarbeiter an und bietet Tipps und Übungen für jede Branche.

Mehr über modernes BGM erfahren!

Topfit.News

Psychische Gefährdungsbeurteilung: Pflicht und Chance

Die psychische Gefährdungsbeurteilung ist für Arbeitgeber gesetzlich vorgeschrieben. Sie ist aber nicht nur lästige Pflicht, sondern bietet Unternehmen auch die Chance, psychische Belastungen am Arbeitsplatz zu identifizieren und gezielt Maßnahmen zu entwickeln, um die Arbeitsbedingungen langfristig zu verbessern. Das erhöht nicht nur die Zufriedenheit der Mitarbeiter, sondern senkt nachhaltig die Fluktuation im Unternehmen. Digitale Tools sorgen für eine einfache Umsetzung.

Autorenbild Daniel Büschel
Daniel Büschel
18.04.2022 | 6 Minute(n) Lesezeit
Topfit.News

Gesunde Führung auf Distanz: Wie wertschätzende Mitarbeiterführung auch in virtuellen Teams gelingt

Im Zuge der Digitalisierung sowie der Globalisierung wächst eine neue Arbeitswelt heran. Physische Distanz, die durch dezentrale Strukturen, mobiles Arbeiten sowie Home-Office entsteht, gehört bereits in vielen Unternehmen zur Realität. Der Wandel der Arbeitswelt hält einige Herausforderungen bereit, darunter insbesondere die gesunde Führung in virtuellen Teams.

Autorenbild Maria Wilhelm
Maria Wilhelm
21.03.2022 | 6 Minute(n) Lesezeit
Topfit.News

Zielgruppenspezifisches BGM: individuelle Bedürfnisse fest im Blick

In vielen Unternehmen ist Betriebliches Gesundheitsmanagement bereits fest implementiert, allerdings bleibt der gewünschte Erfolg häufig aus. Ein Grund dafür ist die fehlende Individualität der gesundheitsfördernden Maßnahmen: Die meisten analogen Angebote sind nicht auf die individuellen Bedürfnisse und Interessen der Mitarbeiter ausgerichtet und können die gesundheitlichen Anforderungen unterschiedlicher Tätigkeitsbereiche nicht gleichermaßen abdecken. Der Einsatz eines zielgruppenspezifischen Betrieblichen Gesundheitsmanagements sorgt sowohl für höhere Teilnehmerquoten als auch für mehr Wirksam- und Wirtschaftlichkeit.

Autorenbild Maria Wilhelm
Maria Wilhelm
10.01.2022 | 6 Minute(n) Lesezeit