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Gesundheit am Arbeitsplatz - Wie Arbeitgeber mit einem modernen BGM die Leistungsfähigkeit ihrer Mitarbeiter sichern

20.06.2022 | 4 Minute(n) Lesezeit

Gesundheit am Arbeitsplatz durch Verhältnisprävention und Verhaltensprävention. Betriebliches Gesundheitsmanagement organisieren.

Gesundheit am Arbeitsplatz - BGM als Schlüsselfunktion

Passende Arbeitskräfte zu finden, ist für Unternehmen gar nicht so einfach. Um dem Fachkräftemangel zu trotzen, ist es wichtig, motivierte Mitarbeiter langfristig zu halten. Vor allem das Thema Gesundheit am Arbeitsplatz spielt dabei gleich aus mehreren Gründen eine wichtige Rolle. Merken Mitarbeiter, dass ihr Wohlbefinden dem Arbeitgeber am Herzen liegt, fühlen sie sich wertgeschätzt und zufriedener. Das steigert nicht nur ihre Motivation, sondern auch ihre Leistungsfähigkeit. Gleichzeitig wirken sich gemeinsame Events, Sporteinheiten und Challenges am Arbeitsplatz positiv auf das Betriebsklima aus.

Gesundheit am Arbeitsplatz ganzheitlich vorantreiben

Ein paar gesunde Snacks und Sportevents am Arbeitsplatz reichen längst nicht aus, um die Gesundheit der Mitarbeiter zu fördern. Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) ist Aufgabe des Managements und basiert auf insgesamt drei Säulen. Zwei davon sind für alle Unternehmen verpflichtend: Arbeitgeber müssen zum einen dafür sorgen, dass die Richtlinien des Arbeitsschutzes eingehalten werden. Zum anderen ist das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) nach einer längeren Krankheit gesetzlich vorgeschrieben.

Eine weitere entscheidende Säule im BGM ist die Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF). Darunter fallen alle Angebote, die Mitarbeiter für ein gesundes Leben und Arbeiten sensibilisieren – angefangen bei ausgewogener Ernährung bis hin zu schonenden Arbeitsabläufen und Stressmanagement. BGF ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Doch für Unternehmen ist auch diese Säule heute unverzichtbar, um sich als moderner Arbeitgeber zu positionieren.

BGM digital verwalten und kommunizieren – mit der Topfit.App

Gerade in großen Unternehmen tun sich BGM-Manager schwer, alle Beschäftigten an unterschiedlichen Standorten zu erreichen. Oft tragen ein paar wenige Mitarbeiter die Verantwortung dafür, dass BGM-Maßnahmen nachhaltig umgesetzt werden. Ihr Budget ist begrenzt. Gerade Maßnahmen zur Gesundheitsförderung bleiben daher häufig auf der Strecke.

Leichter fällt die Umsetzung mit einer digitalen Lösung – zum Beispiel der Topfit.App. Mit dem Corporate Health Manager der App können BGM-Verantwortliche Maßnahmen aus allen drei Bereichen bündeln und somit Arbeitsschutz, BEM und BGF digital vereinen. Mit dem Terminbuchungstool können BGM-Manager alle Veranstaltungen koordinieren und an die Beteiligten kommunizieren.

Währenddessen können die Mitarbeiter von überall aus auf die App zugreifen. BGM-Angebote bleiben damit nicht länger einem kleinen Kreis vorbehalten. Auch Mitarbeiter im Homeoffice oder im Schichtdienst können die digitalen Angebote flexibel nutzen. Moderne Formate, praktische Tipps und multimediale Inhalte machen das Thema Gesundheit zudem leicht zugänglich und begeistern auch diejenigen, die BGM ansonsten eher scheuen.

Finanzierungsvorteile nutzen

Welche wichtige Rolle das Thema Gesundheit am Arbeitsplatz spielt, haben auch die Krankenkassen erkannt. Gesundheitsangebote im Unternehmen bezuschussen sie daher mit bis zu 600 Euro pro Kalenderjahr. Die Voraussetzung: Die Kurse sind von der Zentralen Prüfstelle Prävention (ZPP) zertifiziert.

Seit diesem Jahr können Arbeitgeber ihren Mitarbeitern außerdem monatlich weitere Sachbezüge in Höhe von bis zu 50 Euro monatlich steuerfrei zur Verfügung stellen. Darunter fallen zum Beispiel Gutscheine für medizinische Massagen, Osteopathie oder für Hilfsmittel wie Bandagen.

Auch die Topfit.App eignet sich als Benefit fürs Team: Als Arbeitgeber können Sie die App durch die Krankenkasse finanzieren lassen.
Sie wollen mehr darüber erfahren? Nehmen Sie einfach unverbindlich Kontakt mit uns auf. Wir beraten Sie gerne.

Prävention am Arbeitsplatz: Von der Idee zur Umsetzung

Damit Rückenschmerzen oder Stress erst gar keine Chance haben, können Unternehmen einiges tun. Generell lassen sich die möglichen Maßnahmen in zwei Kategorien unterteilen:

Verhältnisprävention

Wie wir uns fühlen, wird maßgeblich durch äußere Faktoren beeinflusst. Arbeitgeber haben es größtenteils in der Hand, den Arbeitsplatz so zu gestalten, dass die Mitarbeiter sich dort wohlfühlen. Ausgewogene Speisen in der Kantine, ergonomisch eingerichtete Arbeitsplätze und eine flexible Arbeitseinteilung sind nur einige Beispiele für Maßnahmen zur Verhältnisprävention.

Verhaltensprävention

Die Verhaltensprävention bezieht sich hingegen auf das menschliche Handeln. Die Maßnahmen wirken sich positiv auf Gewohnheiten und das Verhalten aus. Arbeitgeber können ihre Mitarbeiter zum Beispiel darin schulen, wie sie sich gesund ernähren, sich das Rauchen abgewöhnen oder sich nach ihrer Schicht entspannen können. Auch Bewegungsangebote am Arbeitsplatz gehören zur Verhaltensprävention.

Alle Maßnahmen auf einen Blick – mit der Topfit.App

Ganz gleich, welche Maßnahmen ein Unternehmen anbietet, in der Topfit.App finden die Mitarbeiter alle Angebote übersichtlich vereint. Je nach Interesse und Bedürfnis können sie hier eigenverantwortlich auf die Informationen zugreifen. Die App bündelt unterhaltsamen und informativen Content rund um die Themenfelder Ernährung, Bewegung, Entspannung und Suchtprävention. Zusätzlich erhalten die Mitarbeiter in der Topfit.App hilfreiche Tipps, die sich auf ihr individuelles Arbeitsumfeld beziehen.

Fazit

Gesundheit am Arbeitsplatz ist längst nicht mehr „nice to have“. Arbeitsschutz und das Betriebliche Eingliederungsmanagement sind für Arbeitgeber sogar gesetzlich vorgeschrieben. Doch auch die Betriebliche Gesundheitsförderung gehört für moderne Unternehmen heute einfach dazu. Was dabei zählt: Das Thema Gesundheit darf nicht nur auf den jährlichen Gesundheitstag und ein paar gemeinsame Sporteinheiten begrenzt sein. Eine gesunde Lebens- und Arbeitsweise sollte stattdessen zu einem festen Bestandteil der Unternehmenskultur werden. Um möglichst viele Mitarbeiter dafür zu begeistern, müssen die BGF-Maßnahmen individuell auf die Bedürfnisse und Tätigkeiten im Job angepasst sein. Mit der Topfit.App gelingt das ganz leicht.

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